Kirche in der Region Mönchengladbach
http://kirche-in-der-region-mg.kibac.de/nachrichtenansicht?view=detail&id=f33e9055-9d7f-4748-bd45-88017f2e74e8
 
 
Schüler der Savita Physiotherapieschule boten am Tag der offenen Tür eine Gratismassage an

Viel Spaß hatten auch die Schüler, als sie die Wirkung der Massagetechniken ihrer Kollegen am eigenen Körper testen konnten.

Vollbild

 
 

 

Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 04/2013

Ganz tiefenentspannt präsentiert

Beim Tag der offenen Tür massierten die Schüler der Savita-Physiotherapieschule für den guten Zweck

Zum Tag der offenen Tür konnte sich die Savita-Schule in Mönchengladbach über ein volles Haus freuen. In der Schule für Physiotherapie und Heilpraktiker werden rund 130 Schüler ausgebildet.

Für die praktische Ausbildung arbeitet die Schule, die in der Trägerschaft der Augustinus-Kliniken steht, mit Krankenhäusern in der Region, wie dem Neuwerker Haus „Maria von den Aposteln“, zusammen.

So ein Tag der offenen Tür ist eigentlich eine etwas anstrengende Angelegenheit. Für die Organisatoren, weil sie im Vorfeld ein paar Aktionen planen und umsetzen müssen, die Werbeltrommel kräftig rühren und schließlich auch noch kulinarisch etwas auf die Beine stellen müssen. Am Tag selber dann werden hunderte Besucher durch Räume und Gänge geschleust, die Ausstattung wird gezeigt und außerdem wird immer und immer wieder erklärt, was man so für Angebote macht. Bei der Savita-Schule für Physiotherapeuten und Heilpraktiker aber ist das etwas anders.

Wer zum Tag der offenen Tür kam, der hat sich nicht nur darüber informieren können, was Töchter und Söhne hier lernen oder welche Ausbildungszweige für das eigene Berufsleben infrage kommen. Nein, wer hier vorbei schaute, der ging tiefenentspannt wieder heraus. Denn auf den bereitgestellten Liegen in den Räumen durften die Gäste Platz nehmen, um sich die Muskeln mit einer Massage einmal richtig auflockern zu lassen.

„Drei Jahre dauert die Ausbildung zum Physiotherapeuten“, sagt Kerstin Schneider, stellvertretende Schulleiterin. Neben den theoretischen Unterrichtsblöcken in der Schule machen die Schüler während dieser Zeit in Kliniken und Einrichtungen für Behinderte mehrmonatige Praktika. „Dabei durchlaufen die Schüler verschiedene Stationen“, erklärt Schneider. Denn Physiotherapeuten werden in der Orthopädie genauso gebraucht wie in der Kinderheilkunde, der Psychiatrie, der Chirurgie oder der Inneren Abteilung. Zwei Mal pro Jahr startet ein neuer Ausbildungsgang.

 

Bei der Ausbildung ist auch ein sozialer Aspekt

Während die Ausbildung zum Physiotherapeuten ein Vollzeit-Ausbildungszweig ist, kann die Ausbildung zum Heilpraktiker auch nebenberuflich absolviert werden. „Dazu bieten wir auch einen Studiengang mit Bachelor-Abschluss an“, sagt Schneider.

Mit dem Tag der offenen Tür soll nicht nur die Leistungsfähigkeit von Schülern und Schule präsentiert werden. „Uns ist dabei auch ein sozialer Aspekt immer sehr wichtig“, sagt Schulleiter Christoph Stuchly. Für die Massagen haben die Gäste einen Obulus gespendet. Zusammen mit den Erlösen der Cafeteria wird das Geld jedes Jahr einer sozialen Organisation zur Verfügung gestellt.

In diesem Jahr kann sich die Interessengemeinschaft Op-hoven „Hilfe für krebskranke Kinder“ darüber freuen.


Von Garnet Manecke

Veröffentlicht am 25.01.2013

 
Test