Kirche in der Region Mönchengladbach
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Mönchengladbacher Kirchen verabschieden neue Richtlinien für Ökumene

Sie unterschrieben als Erste die Ökumenische Satzung: Pater Wolfgang, Leiter der Pfarrei St. Vitus, Wolfgang Hess, Pfarrer in der evangelischen Christuskirche-Gemeinde und Pfarrer Dirk Sasse von der evangelischen Friedenskirche-Gemeinde (v. l.)

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Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 42/2013

Neue Grundlage für die Ökumene

Gladbacher Gemeinden verabschiedeten Satzung

In Mönchengladbach wurde die Ökumene auf ein neues Fundament gestellt. Mit der Unterzeichnung der „Ökumenischen Satzung“ haben sich die Katholische Innenstadtpfarrei St. Vitus und die evangelischen Gemeinden der Friedenskirche und der Christus- kirche zur intensiveren Zusammenarbeit verpflichtet.

Die Ökumene hat in Mönchengladbach schon lange einen hohen Stellenwert. „Aber bis jetzt war es eine Sache des guten Willens, ohne feste Vereinbarung“, sagt Pater Wolfgang Thomé, Leiter der Pfarrei St. Vitus. „Mit der Ökumenischen Satzung verpflichten wir uns zur engeren Zusammenarbeit.“ Mit Lothar Beckers, Uschi Peters und Pfarrer Wolfgang Hess ist die evangelische Christusgemeinde im Ökumene-Ausschuss vertreten, Pfarrer Dirk Sasse und Gerd Acker repräsentieren die evangelische Friedenskirche, Pater Wolf-gang Thomé, Albert Damblon, Veronika Becker, Alexander Budde, Burga Gripekoven und Ingrid Hidding wurden vom GdG-Rat MG Stadtmitte beauftragt.

Ziel des Ökumene-Ausschuss ist es, die ökumenischen Anliegen in Mönchengladbach- Stadtmitte zu fördern. Dazu gehört neben der Vorbereitung regelmäßiger ökumenischer Gottesdienste und Ökumenfeste auch die Vertretung der Interessen der beiden evangelischen Kirchengemeinden und der katholischen Pfarrei gegenüber der Stadtverwaltung Mönchengladbach. „Wir haben jetzt ein Gremium, das verbindlich auf gesellschaftliche Fragen antworten kann“, sagt Pater Wolfgang. „Ich verspreche mir sehr viel davon.“ Der Ausschuss will ausdrücklich das Gespräch mit der Kirchenleitung der evangelischen Kirche im Rheinland und des Bistums Aachen suchen. Aber auch das gegenseitige Verständnis soll vertieft werden. Eine erste Gelegenheit dazu wird die Heiligtumsfahrt 2014 in Mönchengladbach sein. „Vor sieben Jahren waren wir Gäste, die die Heiligtumsfahrt besucht haben“, sagt Pfarrer Wolfgang Hess. „Im kommenden Jahr werden wir uns einbringen und daher mit den Hintergründen uns intensiv auseinandersetzen.“


Von Garnet Manecke

Veröffentlicht am 18.10.2013

 
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