Kirche in der Region Mönchengladbach
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Kirche St. Kamillus in Mönchengladbach wird vollständig profaniert

Einrichtung des Kolumbariums wird nicht durch das Bistum genehmigt

Mönchengladbach, (iba) – Die Kirche St. Kamillus in Mönchengladbach wird am Sonntag, 17. August, vollständig profaniert. Der Entwidmungsgottesdienst, die letzte Heilige Messe in der Kirche St. Kamillus, beginnt an diesem Tag um 10 Uhr.

Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung im Bischöflichen Generalvikariat, wird im Auftrag von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff die Entwidmungsurkunde verlesen. Mit der Eucharistiefeier wird das gesamte Kirchengebäude profaniert. Rolf-Peter Cremer: „Es ist dann keine Kirche mehr. Deshalb kann dann dort auch keine Eucharistie mehr gefeiert werden. Auch der sogenannte „Volksaltar" und das Ambo werden entfernt."

Bereits vor vier Jahren hatte die Ordensleitung der Kamillianer das Gelände mit ehemaligem Krankenhaus und Kirche St. Kamillus an einen privaten Investor verkauft. Dieser beabsichtigt, dort ein Kolumbarium einzurichten. Das vorgesehene Kolumbarium werde kein katholischer Friedhof sein, und die Einrichtung dieses Kolumbariums sei auch nicht durch das Bistum abgesegnet, betont Pfarrer Rolf-Peter Cremer.

Auf Antrag der Kamillianer hatte Bischof Mussinghoff nach Beratung im Diözesanpriesterrat entschieden, dass das Kirchengebäude profaniert wird. Auf Grund des fortgeschrittenen Alters der beiden in Mönchengladbach noch tätigen Kamillianer und des fehlenden Nachwuchses wird der Konvent die Niederlassung mittelfristig aufgeben. (iba/Na 031)


Von iba

Veröffentlicht am 12.03.2014

 
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