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Lampedusa

Lampedusa hat viele Namen, auch bei uns im Bistum Aachen: Der Diözesanrat der Katholiken ermutigt, diese Orte aufzusuchen.

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Vorbilder für den Umgang auf Augenhöhe

Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen ermutigt, dem Ruf des Papstes an die Ränder zu folgen

Papst Franziskus bringt die Kirche in Bewegung. Er fordert sie auf, an die Ränder zu gehen. Und den Menschen dort mit der richtigen Haltung zu begegnen: nämlich auf Augenhöhe.

Was diese Aufforderung konkret bedeutet für Christen zwischen Aachen und Krefeld, macht nun der Diözesanrat der Katholiken zum Thema. In der neuen Ausgabe seiner Zeitschrift „Überblick“ lässt er Praktiker aus dem Bistum Aachen zu Wort kommen. Sie gehen an die Ränder, arbeiten zum Beispiel mit Flüchtlingen, mit Strafgefangenen, mit Prostituierten, mit Obdach- oder Arbeitslosen.

Besonders beeindruckend ist der Beitrag eines Gefängnisseelsorgers. Dietmar Jordan blickt hinter die Mauern und Gitter. Er sieht im verurteilten Täter auch den Menschen, in seiner Zerrissenheit und Zwiespältigkeit, aber auch mit seiner Würde. In dieser Differenziertheit ist die Sichtweise des Seelsorgers ein großes Vorbild, wie man den Anspruch des Papstes im Alltag umsetzen kann.

Genau solche Modelle braucht es. „Wir möchten Mut machen, im konkreten Umfeld die Hürden der Unsicherheit, vielleicht auch der Angst zu überwinden“, sagt Renate Müller, Vorsitzende des Diözesanrats. „Und wir möchten Mut machen, die Berührung mit den Menschen, mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Sorgen, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten zu suchen.“

Infos und Download unter www.dioezesanrat-aachen.de.


Von Diözesanrat der Katholiken

Veröffentlicht am 26.06.2014

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