Kirche in der Region Mönchengladbach
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Bert Gerresheim erschafft für die Mönchengladbacher Kirche St. Marien eine stehende Pietà aus Bronze

Der Künstler Bert Gerresheim (l.) in seinem Atelier bei der Arbeit.

Vollbild

 
 

 

Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 16/2012

Stehende Pietà für St. Marien

Der Künstler Bert Gerresheim schuf die Figur

Am 13. Mai wird in St. Marien Rheydt eine stehende Pietaà geweiht. Das Werk aus Bronze stammt aus dem Atelier des Düsseldorfer Künstlers Bert Gerresheim. Er ist in Rheydt kein Unbekannter.

Schon die Figur des Heiligen Franziskus vor der gleichnamigen Kirche und das Kreuz in St. Marien sind Werke des Künstlers.

Wenn Klaus Hurtz seinen Träumen freien Lauf lässt, dann sieht er in St. Marien einen eigenen Marienweg – analog zum Kreuzweg – mit mehreren Stationen aus dem Leben Marias. Am 13. Mai kommt Hurtz der Erfüllung seines Traums einen Schritt näher. Dann weiht Heinrich Janssen aus Kevelaer, emeritierter Weihbischof im Bistum Münster, die neue Skulptur für das Gotteshaus. Der Düssledorfer Künstler Bert Gerresheim hat den Auftrag bekommen, eine stehende Pietà für St. Marien zu schaffen. Finanziert wurde das Kunstwerk von einem Stifter, der nicht öffentlich genannt werden möchte.

Pfarrer Klaus Hurtz hat den Künstler während der Arbeit an der Figur bereits im Atelier besucht. „Eine Pietà zu machen, war ein großes Lebensanliegen von Bert Gerresheimer“, erzählt Hurtz. „Und was kann man Klügeres machen, als einem Künstler seinen Lebenswunsch zu erfüllen? Da legt er all seine Kraft und seine Spiritualität rein.“

Rund 550 Kilo ist die Pietà aus Bronze schwer. Mit Podest misst sie in der Höhe knapp 2,50 Meter. Ihren neuen Platz wird sie in St. Marien links neben dem Altar bekommen. Dort steht zurzeit eine Figur der Mutter Gottes aus Marmor. Die soll über dem Hauptportal an der Außenwand der Kirche einen neuen Platz bekommen. „Dafür müssen wir aber noch schauen, ob das mit der Statik richtig hinkommt“, sagt Klaus Hurtz. Denn immerhin wiegt diese Figur auch stolze 3,5 Tonnen.


Von Garnet Manecke

Veröffentlicht am 20.04.2012

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