Kirche in der Region Mönchengladbach
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Weihekandidaten

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Fünf Diakone empfangen im Aachener Dom die Priesterweihe

Aachen, (iba) – Matthias Goldammer, David Grüntjens, Achim Köhler, Michael Marx und Andreas Züll werden am Samstag, dem 7. Juni 2014, von Bischof Heinrich Mussinghoff im Aachener Dom zu Priestern geweiht.

Das Sakrament der Priesterweihe gliedert sich in der römisch-katholischen Kirche in drei Stufen: Diakonen-, Priester- und Bischofsweihe. Die Priesterkandidaten haben sich in einem fünfjährigen Philosophie- und Theologiestudium, einem pastoralen Jahrespraktikum, durch eine vertiefende Ausbildung im Priesterseminar sowie als Diakone in einer Gemeinde des Bistums auf die Priesterweihe vorbereitet. Die Weihe findet in der Regel in der Bischofskirche statt, und zwar in einer Eucharistiefeier. Zu Beginn der Feier werden die Kandidaten namentlich aufgerufen. Nach der Verkündigung des Evangeliums und der Ansprache des Bischofs zu den Aufgaben des Priesters (griech. Presbyter) folgen unter anderem das Gehorsamsversprechen und die Herabrufung des Heiligen Geistes in der Litanei. Im Zentrum der Weihe steht die Handauflegung durch den Bischof. Auf diese Weise wird seit der frühen Christenheit das Amt in der Kirche weitergegeben. Dann folgen die Handauflegung aller anwesenden Priester sowie das Weihegebet.

Zu den nachfolgenden „ausdeutenden Zeichen" gehören das Anlegen der priesterlichen Gewänder, die Salbung der Hände, die Überreichung von Kelch und Patene (Hostienschale) sowie der Friedensgruß. Die heilige Messe konzelebrieren die Neupriester dann mit dem Bischof. Nach der Weihe feiern sie zum ersten Mal die Eucharistie in ihren Heimat- und Diakonatsgemeinden, die „Primiz". Dort spenden sie, ebenfalls durch Handauflegung und Gebet, ihren Primizsegen. Einige Zeit nach der Priesterweihe treten die jungen Geistlichen ihre erste Kaplansstelle in Pfarrgemeinden des Bistums an. (iba/Na 94)

 

Matthias Goldammer

Matthias Goldammer wurde am 31. August 1986 als einziges Kind von Annemie und Hans-Josef Goldammer in Viersen geboren.

Er wuchs im kleinen Ortsteil Helenabrunn und in der Pfarre St. Helena (heute Teil der Pfarrei St. Remigius) auf. In Helenabrunn besuchte er die Katholische Agnes-van-Brakel-Grundschule. Von dort wechselte er auf das Bischöfliche Albertus-Magnus-Gymnasium in Viersen/Dülken, wo er 2006 mit der Allgemeinen Hochschulreife abschloss.

Im Anschluss an die Schulzeit bewarb sich Matthias Goldammer beim Bistum Aachen um die Aufnahme unter die Priesteramtskandidaten und begann seine Ausbildung mit dem Propädeutikum im Bischöflichen Priesterseminar Borromaeum zu Münster. In dieser Zeit absolvierte er ein Pflegepraktikum im Altenheim, ein Gemeindepraktikum in St. Nikolaus zu Kall und eine Bibelschule in Israel.

Das Studium nahm Matthias Goldammer zum Sommersemester 2007 an der Westfälischen-Wilhelms Universität in Münster auf. Das Sommersemester 2009 und das Wintersemester 09/10 nutzte er zum Auslandsstudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Sein Studium beendete Matthias Goldammer nach einer Abschlussarbeit mit dem Titel "Europas Einfluss auf das kirchliche Arbeitsrecht - Die Antidiskrminierungsrichtlinien der EU und ihre Umsetzung in das deutsche Recht" im Frühjahr 2012 mit dem Diplom in Katholischer Theologie.

Auf das Studium folgte ein viermonatiges Praktikum im Kommissariat der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin sowie im Bundestagsbüro von Frau Dr. Flachsbarth MdB, Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Nach Abschluss des gemeinsamen Pastoralkurses der (Erz-) Bistümer Aachen, Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück wurde Matthias Goldammer am 16. März 2013 durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens in St. Johann Baptist zu Krefeld zum Diakon geweiht.

Zur Zeit absolviert er seine Diakonatszeit in St. Donatus Aachen/Brand.

David Grüntjens

David Grüntjens wurde am 8. Dezember 1985 als ältester Sohn von Heinz-Günter und Gabriele Maria Grüntjens in Krefeld geboren. Er hat drei Geschwister und zwei Nichten.

Aufgewachsen ist er in der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist im Krefelder Süden (heute Maria Frieden). Dort besuchte er den katholischen Kindergarten und die katholische Grundschule. Anschließend besuchte er das Fichte-Gymnasium in Krefeld und schloss 2006 dort mit dem Abitur ab.

Ab September 2006 nahm er am Propädeutikum in Münster teil. In dieser Zeit waren die Praktika in der Weggemeinschaft Gangelt und im Altenheim Friedrichsburg in Münster für ihn besonders prägend. Von 2007 an studierte er Katholische Theologie in Münster und München. 2012 schloss er das Theologiestudium mit dem Diplom in Münster ab.

Von Februar bis August 2012 absolvierte er die religionspädagogische Ausbildung im Rahmen der Priesterausbildung an der Cornetzhofschule und der St. Angela-Schule in Düren. In dieser Zeit war er zudem Praktikant der Schulseelsorge Düren.

Hiernach erfolgte die Aufnahme in das Priesterseminar der Diözese Aachen und die Teilnahme am gemeinsamen Pastoralkurs der (Erz-) Bistümer Aachen, Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück.

Am 16. März 2013 hat er in seiner Taufkirche St. Johann Baptist zu Krefeld durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens die Diakonenweihe empfangen.

Die Diakonatszeit verbringt in der Pfarrgemeinde St. Severin Aachen-Eilendorf.

Achim Köhler

Achim Köhler wurde am 11. April 1974 in Mönchengladbach als drittes Kind der Familie geboren. Seine Eltern sind seit über zehn Jahren im Ruhestand.

Seine kirchliche Heimat ist die Pfarre St. Paul Mülfort, wo er getauft und gefirmt wurde, und die Gemeinde St. Josef Rheydt, heute zu St. Marien Rheydt gehörend. In St. Josef ist er seit Kindestagen bei den katholischen Pfadfindern – dem DPSG Stamm Scheuburg – aktiv und hat sich dort siebzehn Jahre als Gruppenleiter engagiert. Seit 2005 ist er dort als Stammeskurat („Geistlicher Verbandsleiter") tätig. In St. Marien Rheydt war er Mitglied im Pfarrgemeinderat. Von 2000 bis 2006 war er Vorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Diözesanverband Aachen und als solcher auch Mitglied des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Aachen.

1993 machte er sein Abitur am Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach-Rheydt. Danach machte er eine Berufsausbildung zum Bauzeichner in der Stadtverwaltung Neuss. Anschließend hat er an der RWTH Aachen Architektur studiert und von 2000 bis 2006 in einem kleinen Architekturbüro in Mönchengladbach als Bauleiter gearbeitet. Von 2007 bis 2012 studierte er katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und am All Hallows College der Dublin City University.

Am 16. März 2013 hat er in der Kirche St. Johann Baptist zu Krefeld durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens die Diakonenweihe empfangen.

Die Diakonatszeit verbringt er in der Pfarre St. Sebastian Würselen.

Michael Marx

Michael Marx wurde am 02.05.1984 in Düren-Lendersdorf geboren. Sein Vater ist Finanzbeamter, seine Mutter Hausfrau. Er hat einen Bruder und ein Schwester.

Er ist in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Heribert in Kreuzau aufgewachsen. Dort ist er zur Katholischen Grundschule und zum Gymnasium der Gemeinde Kreuzau gegangen, wo er 2003 das Abitur ablegte.
Er studierte zunächst vom Wintersemester 2003 bis zum Sommersemester 2007 an der RWTH Aachen Geschichte und Katholische Religionslehre auf Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule.

In der Fastenzeit 2007 absolvierte er ein Gemeinde-Praktikum in der Pfarrei St. Germanus Aachen (heute Christus unser Bruder).

Von September 2007 bis Februar 2008 nahm er am Propädeutikum der Diözesen Aachen, Münster und Osnabrück in Münster teil, in dessen Rahmen er ein vierwöchiges Praktikum in der Pfarrgemeinde Herz Jesu Mönchengladbach-Rheydt machte.

Zum Sommersemester im März 2008 begann er sein Studium der Theologie und Philosophie an der WWU in Münster. Im Winter- und Sommersemester 2009/10 studierte er in Innsbruck. Im März 2012 schloss er sein Studium in Münster ab.

Von Februar bis Juli 2012 absolvierte er ein religionspädagogisches Schulpraktikum an der Liebfrauenschule in Grefrath-Mülhausen.

Hiernach erfolgte die Aufnahme in das Aachener Priesterseminar und die Teilnahme am gemeinsamen Pastoralkurs der (Erz-) Bistümer Aachen, Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück.

Am 16. März 2013 hat er in der Kirche St. Johann Baptist zu Krefeld durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens die Diakonenweihe empfangen.

Er verbringt die Diakonatszeit in den Pfarreien St. Laurentius, Aachen-Laurensberg, St. Martinus, Aachen-Richterich und St. Heinrich, Aachen-Horbach.

Andreas Züll

Andreas Züll wurde am 20. November 1975 in Mechernich/Eifel geboren. Sein Vater, Jürgen Züll, war bei der Deutschen Telekom tätig und ist seit 2007 Rentner.

Seine Mutter, Gertrud Züll geb. Schmühl, ist seit 1986 Sakristanin an St. Pankratius in Floisdorf und Hausfrau. Er hat zwei jüngere Geschwister, Martina und Michael Züll.

Er ist aufgewachsen in der Pfarrgemeine St. Pankratius in Mechernich - Floisdorf, einer kleinen Pfarrgemeinde mit 320 Einwohnern in der Region Eifel.

Er besuchte die katholische Grundschule in Mechernich-Lückerath und die Willi Graf Realschule in Euskirchen.
Nach seiner Lehre zum Eisenbahner im Betriebsdienst, arbeitete er von 1995 bis 2012 als Fahrdienstleiter auf verschiedenen Stellwerken in der Eifel, zuletzt in Euskirchen.

Andreas Züll war von 1997 bis 2008 Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von St. Pankratius Floisdorf und gleichzeitig in den Ausschüssen der GdG St. Barbara Mechernich tätig.

Im September 2007 begann er das Studium der Theologie und Philosophie am Interdiözesanen Priesterseminar, Studienhaus St. Lambert, in Grafschaft-Lantershofen, welches er im Juli 2011 erfolgreich abschloss.

Während des Studiums machte er ein dreimonatiges Praktikum in der Gemeinschaft der Gemeinden Wassenberg.

Am 01. September 2011 begann er ein pastorales Jahrespraktikum in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler. Während dieses pastoralen Jahres begann im Februar 2012 seine religionspädagogische Ausbildung an der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler und die gleichzeitige Hospitation in der Schulseelsorge der Liebfrauenschule.

Im September 2012 erfolgte die Aufnahme in das Aachener Priesterseminar und die Teilnahme am gemeinsamen Pastoralkurs der (Erz-) Bistümer Aachen, Hamburg, Hildesheim, Limburg und Osnabrück.

Am 16. März 2013 hat er in der Kirche St. Johann Baptist zu Krefeld durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens die Diakonenweihe empfangen.

Seine Diakonatszeit verbringt er in der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler, GdG Eschweiler – Mitte.

 


Von iba

Veröffentlicht am 10.06.2014

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